Rotschwanzgarnele (lat. Name: Neocaridina sp.)

Die Rotschanzgarnele ist preisgünstig, robust und anpassungsfähig. Deshalb ist sie auch für Anfänger gut geeignet. Rotschwanzgarnlen sind gute Algenfresser. Auch der Nachwuchs stellt sich bei den Rotschwanzgarnelen ohne weiteres Zutun des Halters automatisch ein. Die Grundfarbe des Körpers ist transparent mit einer leichten grauschwarzen Musterung. Der Schwanz dieser Garnelen ist hellrot gefärbt.


Heimat

Asien


Haltung

Aquarien für Rotschwanzgarnelen sollten eine Mindestkantenlänge von 20 cm nicht unterschreiten. Das Becken sollte gut eingefahren und mit vielen Wasserpflanzen ausgestattet sein. Rotschwanzgarnelen sind friedliche Garnelen und können problemlos mit anderen Garnelen, Schnecken oder kleinen Zierfischen zusammen gehalten werden. Sie vergreifen sich nicht an Wasserpflanzen.


Wasserwerte

pH 6,2 bis 8,0
dGH 4 bis 24.


Temperatur

Rotschwanzgarnelen sollten in einem Temperaturbereich von 22 bis 28° Celsius gehalten werden.


Futter

Die Rotschwanzgarnele ist ein Allesfresser. Sie frisst Algen, normales Zierfischfutter, Frostfutter sowie spezielles Garnelenfutter.


Größe

Rotschwanzgarnelen erreichen eine Größe von ca. 4 cm. Die Männchen bleiben ein wenig kleiner als die Weibchen.


Zucht

Die Rotschwanzgarnele ist sehr vermehrungsfreudig. Ungefähr alle vier Wochen können größere Weibchen gleich mehrere Dutzend Nachkommen in die Welt setzen. In einem Becken mit dichten Pflanzenbestand wachsen die Jungtiere schnell heran. Sie können sich dort gut verstecken und finden ausreichend Nahrung. Die erwachsenen Garnelen stellen den Jungtieren in der Regel nicht nach. Motorbetriebene Filter sollten in Becken mit Jungtieren nicht verwendet werden, weil ansonsten die Jungtiere in den Filter gesogen würden. Luftbetriebene Schwammfilter mindern diese Gefahr deutlich.


Bezugsquellen

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