Mandarinengarnele (Synonyme: Orange Celebesgarnele, lat. Name: Caridina propinqua)

Die wunderschön orange gefärbe Mandarinengarnele (oder auch Orange Celebesgarnele) stammt aus Indonesien. Diese Garnelen sind sehr auffällig gefärbt und damit eine willkommene Bereicherung für das Garnelenaquarium. Ein besonderes Merkmal der Mandarinengarnele ist, wie ihr Name schon vermuten läßt, die orange-rote Farbe. Orange ist unter den Garnelearten sehr selten. Wie fast alle Zwerggarnelen ist auch die Mandarinengarnele sehr friedlich und kann daher auch gut mit anderen friedlichen Aquarienbewohnern (andere Garnelen, Schnecken, kleine Zierfische) vergesellschaftet werden. Besonders wirkungsvoll ist der schöne Kontrast zwischem dem leuchtendem Orange der Garnelen und dem Grün der Wasserpflanzen oder dem Bodengrund des Aquariums. Die Intensität der Färbung hängt u.a. auch mit den Wasserwerten zusammen. In hartem Wasser wird sie schwächer.


Bezeichnung, weitere Namen

Die Mandarinengarnele hat sehr viele verschiedene Namen. So ist sie auch unter den folgenden Namen zu finden: Orangene Garnele, Orange Celebensis Garnele, Orange Zwerggarnele oder auch Sunkistgarnele. Der wissenschaftliche Name lautet Caridina propinqua - manchmal auch Caridina cf. propinqua. Das "cf." steht übersetzt für "vergleiche".


Heimat

Die Heimat der Mandarinengarnele ist Sulawesi. Das ist eine in etwa 200.000 km² große Insel, die zu Indonesien gehört. Sie liegt zwischen Borneo und Neuguinea. Früher hieß diese Insel Celebes - daher stammen auch einige Namensvarianten dieser Zwerggarnele.


Größe und Aussehen

Ausgewachsene Mandarinengarnelen werden ungefähr 3 cm groß. Ihren Namen verdanken sie ihrer orangenen Grundfärbung. Diese Färbung ist flächig über den gesamten Körper verteilt. Das unter Garnelen selten anzutreffende knallige Orange ergibt einen schönen Kontrast zum Grün der Wasserpflanzen oder einem dunklen Bodengrund. Allerdings existieren auch je nach Zuchtstamm (oder Fanggebiet?) leichte Farbvarianten. So gibt es z.B. Tiere mit mit einem olivfarbenen oder schwarzen Rückenstrich, andere haben einen roten "Tigerstrich" und wiederum andere haben grüne Tupfen am Bauch. Die Intensität der Färbung hängt auch von den Haltungsbedingungen ab. So wird die Färbung mit der Zeit blasser, wenn Mandarinengarnelen auf Dauer in sehr hartem Wasser gehalten werden.


Haltung

Mandarinenrnelen lassen sich in Aquarien ab 20 cm Kantenlänge gut pflegen. Sie gehören eher zu den "schwimmfaulen" Garnelenarten. Meistens wuseln sie "zu Fuß" durch das Becken. Das Garnelenaquarium sollte möglichst dicht bepflanzt sein. Mandarinengarnenlen können mit anderen friedlichen Aquarienbewohnern, wie z.B. andere Zwerggarnelenarten, Schnecken oder kleinen Zierfischen vergesellschaftet werden. Besser ist jedoch ein reines Artenbecken. Dort besteht keine Gefahr durch größere Zierfische. An Wasserpflanzen zeigt die Mandarinengarnele kein Interesse.

Das Aquarium sollte auf jeden Fall gut eingefahren sein, bevor Du die Mandarinengarnelen ins Becken setzt. Im Wasser darf auf keinen Fall Kupfer enthalten sein. Garnelen reagieren auf einen zu hohen Kupfergehalt im Wasser extrem empfindlich. Deshalb mußt Du auch mit Pflanzendüngern und Wasseraufbereitungsmitteln vorsichtig sein. Wenn zuviel Kupfer darin enthalten ist, sind diese Mittel für ein Garnelenaquarium ungeeignet.


Wasserwerte

pH 6,2 bis 8,0
dGH 4 bis 24.


Temperatur

Mandarinengarnelen sollten in einem Temperaturbereich von 22 bis 28° Celsius gehalten werden.


Futter

Die Mandarinengarnele ist ein Allesfresser. Sie frisst Algen, normales Zierfischfutter, Frostfutter sowie spezielles Garnelenfutter.


Größe

Mandarinengarnelen erreichen eine Größe von etwa 3 cm.


Zucht

Die Zucht von Mandarinengarnelen ist schwierig. Genau wie die Amanogarnele läßt sie sich nur mit sehr viel Mühe des Garnelenhalters vermehren. Das liegt in erster Linie daran, dass die Garnelenlarven Salz- bzw. Brackwasser für ihre Entwicklung benötigen.


Bezugsquellen

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